Wenn nichts bleibt, was bleibt dann?

Kennst du das Gefühl, wenn du krampfhaft versuchst, alles zu kontrollieren und trotzdem rutscht dir das Leben durch die Finger wie ein Stück nasse Seife?

Du bist nicht allein. Wir alle halten fest. An Erinnerungen, Erwartungen, alten Geschichten und dem Gedanken: „So war’s doch immer!“
Und hier die Überraschung: Nichts bleibt, wie es ist.

In der Natur ist Veränderung normal. Kein Baum klammert sich an seine Blätter, kein Fluss sagt: „Heute bleib ich mal stehen.“ Nur wir Menschen kommen manchmal auf die Idee, uns gegen den Wandel zu stemmen wie ein Regenschirm im Sturm. Wir halten fest, beißen uns durch, spielen im Außen „Alles unter Kontrolle“ und fallen innerlich mehr und mehr ins Chaos. Das Leben ist kein Stillleben – es ist ein Tanz.

Vielleicht merkst du es gar nicht sofort. Nur dieses Ziehen im Rücken. Dieses diffuse Gefühl im Bauch. Oder dieser eine Gedanke, der sich jeden Abend aufs Neue einschleicht wie ein nerviger Mitbewohner.
Manchmal schleppen wir alte Geschichten mit uns rum, als wären sie ein Erbstück – obwohl sie uns gar nicht gehören. Alte Familienmuster, übernommene Gefühle, Glaubenssätze mit Staubschicht.
Es ist an der Zeit, mal auszumisten. Was du festhältst, hält dich zurück.

Du kannst viel verdrängen – aber dein Körper vergisst nichts. In den Schultern, im Nacken, in der Art, wie du atmest oder dich bewegst oder eben nicht bewegst.

Manchmal reicht ein tiefer Atemzug, ein ungewohnter Blick in den Spiegel oder ein Satz, der dich trifft – und zack: Da ist sie, die Blockade, die längst gehen will.

Du musst nicht wissen, warum etwas hängt. Du musst nur bereit sein, es nicht mehr zu halten.

Wenn wir an Dingen festhalten, die längst vorbei sind, sei es eine Phase unseres Lebens, ein Mensch oder ein Ziel, rauben wir uns selbst die Möglichkeit, neu zu wachsen.
Du wirst nicht weniger, wenn du loslässt. Du wirst echter. Authentischer. Lebendiger. Du befreist Raum – und plötzlich passt da wieder was rein: Leichtigkeit. Freude.
Vielleicht sogar ein bisschen Unsinn.
Loslassen ist kein Verlieren, es ist ein Upgrade und befreit.

Mach’s wie die Natur: Lass gehen, was gehen will.

Hör auf, Dinge festzuhalten, die längst Staub angesetzt haben. Du musst nicht alles tragen. Nicht jeden Schmerz. Nicht jede Verantwortung. Und erst recht nicht die Erwartungen von gestern.

Manchmal reicht schon ein kleiner Impuls von außen, ein Gespräch, ein Aha-Moment  und der Knoten beginnt sich zu lösen. Leise. Bestimmt. Ganz du.
Wer loslässt, hat zwei Hände frei. Und wer zwei Hände frei hat, kann das Leben wieder richtig anpacken. Nichts bleibt für immer – und genau deshalb darfst du tanzen.

Alles fließt, verändert sich, stirbt und wird neu geboren – in der Natur, in unseren Beziehungen, in unserem Körper und in unserer Seele. Diese Erkenntnis ist nicht nur philosophisch wertvoll, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in ganzheitlichen Methoden wie Kinesiologie, Familienaufstellungen und der Bioenergetik.
Aus ganzheitlicher Sicht ist unser Körper nicht nur ein physisches System, sondern auch ein Speicher emotionaler Erfahrungen. Viele Blockaden, Ängste und chronische Spannungen entstehen, wenn wir uns unbewusst an Vergangenem festklammern – an alten Glaubenssätzen, unbewältigten Gefühlen oder übernommenen familiären Mustern.

Kinesiologie nutzt die Sprache des Körpers – insbesondere den Muskeltest –, um genau solche gespeicherten Themen sichtbar zu machen und zu lösen. Vieles, was uns
heute belastet, stammt aus einer Zeit, die längst vergangen ist. Doch unser System behandelt es noch immer, als wäre es gegenwärtig.

In der systemischen Familienaufstellung zeigt sich oft, wie sehr wir mit der Vergangenheit verstrickt sind, mit Schicksalen, die wir übernommen haben, mit Loyalitäten, die unbewusst weiterwirken. Die Aufstellungsarbeit bringt diese unsichtbaren Bindungen ans Licht, oft über Generationen hinweg. Der Weg zur Lösung besteht nicht im Festhalten, sondern im Anerkennen und Loslassen. Blockaden lösen sich, wenn z. B. sichtbar wird, diese Geschichte gehört nicht mir, Ich darf meinen eigenen Weg gehen.
Das Leben will weiterfließen, aber es stockt, wenn wir Vergangenes festhalten. Die Aufstellung hilft, diesen Fluss wiederherzustellen.

Die Bioenergetik geht davon aus, dass sich emotionale Erfahrungen im Körper „einschreiben“ – als Spannungen, Haltungsmuster oder energetische Blockaden. Auch hier gilt: Viele dieser gespeicherten Emotionen stammen aus einer Zeit, die längst vorbei ist. Doch unser Körper „lebt“ sie weiter, als wären sie noch aktuell.

Durch Atemübungen, Bewegung, Ausdruck und Präsenzarbeit hilft die Bioenergetik, diese alten energetischen Muster zu lösen.

Kinesiologie, Familienaufstellungen und Bioenergetik – lehren uns auf ihre Weise, dass persönliche Weiterentwicklung nicht im Festhalten liegt, sondern im Fließenlassen.

Der Körper, das System, die Seele – sie alle wollen in Bewegung bleiben. Und in dieser Bewegung liegt Gesundheit.
Wenn wir den Mut haben, loszulassen – alte Muster, Rollen, Erwartungen oder auch die Idee, dass etwas „für immer“ bleiben muss – entsteht Raum. Raum für Neues, für Lebendigkeit, für ein freieres Ich.

Wenn du möchtest, begleiten wir dich dabei. Mit Kinesiologie, systemischer Aufstellung und Bioenergetik. Klar. Kraftvoll. Auf Augenhöhe.

Lass uns einfach unverbindlich sprechen. Kostenlos. Persönlich. Der nächste Schritt wartet schon – und er darf leicht sein.

Gehe deinen persönlichen Weg. Du hast die Wahl.


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Elisabeth und Walter Roggenstein



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